Programm

Programm

  • Do
    24
    Aug
    2017
    19:30Kunsthaus, 3800 Interlaken

    nicole-johaenntgen-new-orleans-3[1]

    Line up:
    Nicole Johänntgen, Saxophon | René Mosele, posaune | Jörgen Welander, Tuba und
    Jonas Ruther, drums

    „Henry“ groovt und rumpelt, pustet und schmettert vom New Orleans Jazz inspiriert. Seit 22 Jahren
    steht die in Zürich lebende Saxophonistin Nicole Johänntgen auf der Bühne und spielt den Jazz mit
    Herzblut. Erst kürzlich verbrachte sie ein halbes Jahr in New York. Dort komponierte sie Musikstücke,
    die sie in New Orleans in der Besetzung Tuba, Posaune, Schlagzeug und Saxophon aufgenommen hat.
    Sieben neue Kompositionen, die frisch und lebendig wirken. Der fulminante und legendäre „Second
    Line“-Schlagzeug-Groove von New Orleans trifft auf die pumpende Tuba, die den Bassbereich bedient
    und den harmonischen Boden legt für feurige Improvisationen zwischen Posaune und Saxophon.
    Nicole Johänntgen hat ihre Mitmusiker, die allesamt in New Orleans leben, über gemeinsame Bekannte
    kennengelernt. Zum Zusammenspiel mit der Tuba inspirierte der amerikanische Saxophonist
    Arthur Blythe, der in den Neunzigerjahren mit Tuba, Conga und Cello auf sich aufmerksam machte.
    Eine weitere Inspirationsquelle findet sich in der Familie. Nicole Johänntgens Vater Heinrich „Henry“
    Johänntgen spielte zu ihren Schulzeiten in den frühen Morgenstunden die Posaune als Weckruf, dass
    es Zeit ist aufzustehen.
    “It is an exciting album, where the young German creatively exploits the traditional New Orleans
    sound, while developing it in a charming way.” Jan Granlie, Salt Peanuts webzine
    “Nicole has something very special in her playing – a big and generous heart. An exceptional energy!”
    David Liebman

    Kostenloser Eintritt
    Bei gutem Wetter findet das Konzert draussen statt


  • So
    27
    Aug
    2017
    11:00Kunsthaus, 3800 Interlaken

     

    Franz Niklaus König: Selbstbildnis (1827) / Oel auf Kupfer / 21 x 17 cm

    Franz Niklaus König: Selbstbildnis (1827) / Oel auf Kupfer / 21 x 17 cm


    Franz Niklaus König –

    Vom mittellosen Maler zum europaweit beachteten Künstler

    in Bildern nacherzählt von Rolf Burgermeister, Bolligen
    Musikalische Begleitung: Peter Bruhin, Interlaken, Handorgel

    Rolf Burgermeister kann aus dem Vollen schöpfen. In unzähligen Arbeitsstunden hat er zum Künstler Franz Niklaus König recherchiert und Material zusammengetragen:
    Zeitgenössische Texte, Dokumente und Bildmaterial: Ernstes und Heiteres, Wahres und Angedichtetes,  Skurriles, Intimes ...

    Ein spannender, vergnüglicher Anlass mit der passenden Musik.

    Dauer der Veranstaltung eine Stunde 15 Minuten | Eintritt frei | Kollekte


     

  • Do
    07
    Sep
    2017
    19:30Kunsthaus, 3800 Interlaken

    Groove Connection
    Groove Connection ist eine achtzehn köpfige Big Band, welche seit Ende 2002 besteht.  Unter Ihren Moto «Let’s groove and have fun» spielen sie rockigen, funkigen und manchmal auch ganz traditionellen oder swingenden Big-Band Sound.
    Bandleader: Sandro Häsler
    Saxophone: Silvia Straubhaar (Lead Alto), Michael Leber (Alto), Beni Muff (Lead Tenor), Silvia Meyer (Tenor), Ursula Maeder (Bariton), Karin Münger (Bariton)
    Trompete: Michael Brand (Lead), Christian Gafner, Adrian Kurt, Patrik Schnider
    Posaune: Beat Ott (Lead), Thomas Pulfer, Bernhard Gafner, Adrian von Bergen (Bass)
    Rhythm-Section: Daniel Spichiger (Piano), Daniel Meyer (Bass), Alexander «Xöidi» Grossniklaus (Drum)

    Kostenloser Eintritt
    Bei gutem Wetter findet das Konzert draussen statt


  • Sa
    09
    Sep
    2017
    So
    10
    Sep
    2017
    13.30, 16.30, 19.00Kunsthaus, 3800 Interlaken

    «Das unentdeckte Reich»

    Wiederaufnahme der erfolgreichen Aufführung für Kinder und Erwachsene

    Inszenierung: Deborah Lanz | Nähere Informationen: www.art-7.ch
    Vorverkauf: Tel. 079 532 55 61 | mail@art-7.ch | Buchhandlung Krebser, Interlaken


  • Fr
    13
    Okt
    2017
    20:30Kunsthaus, 3800 Interlaken

     


    Mark Soskin, p | Roberto Bossard, g | Gildas Boclé, b | Elmar Frey, dr

    Der amerikanische Ausnahmepianist - international bekannt vor allem durch sein 14-jähriges Engagement in der Band von Sonny Rollins - umgibt sich mit langjährigen Weggefährten aus Europa: mit dem französischen Bassisten Gildas Boclé und den Schweizern Roberto Bossard (Gitarre) und Elmar Frey (Schlagzeug).

    Nachdem Soskin seine letzten CD-Produktionen mit Bläsern verwirklicht hat (Chris Potter, Ravi Coltrane), will er zum wiederholten Mal seine Kompositionen in der Besetzung Klavier/Gitarre vertieft ausloten.
    Zu erwarten ist energiegeladener und zupackender Jazz auf höchstem internationalem Niveau.
    Im Gepäck hat die Band ihre neueste CD Produktion „Atlantic Crossing – Another One“.

    25.– | Jazzfründe 20.– | Jugendliche 15.–


     

  • Mo
    16
    Okt
    2017
    20:15Schlosskeller Interlaken

    img_portrait_luescher_1


    Literatour 2017 | Lesung

    Die bernischen Literaturpreisträger Jonas Lüscher, Ariane von Graffenried und
    Armin Senser lesen aus ihren Werken «Kraft», «Babylon Park» und «Sensus, Chronik des Scheiterns»

    Eintritt 10.–

    Vorverkauf Schlosskeller
    Krebser AG, Buchhandlung | Aarmühlestrasse 35 | Interlaken | 033 822 35 16 | interlaken@krebser.ch


     

  • Sa
    21
    Okt
    2017
    20:00Kunsthaus, 3800 Interlaken

     

    Fluebach-Jodler
    Fluebachjodler Lauterbrunnen

    Jodlerfamilie Herger 2
    Jodlerfamilie Herger, Buochs, NW

     

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    Christine Lauterburg

    Würzigi Jodlerchoscht
    mit Jodlerfamilie Herger aus Buochs, Christine Lauterburg, der Jodlermusik und den Fluebachjodlern aus Lauterbrunnen verspricht einen Volksmusik-Abend der besonderen Art:
    Traditionell und bodenständig, archaisch und mystisch, frech und amüsant, fetzig und ... anders eben!

    Eintritt 25.– | Jugendliche 15.–
    Reservationen: 033 822 16 61 oder Mail an: Info@kunsthausinterlaken.ch


     

  • Sa
    28
    Okt
    2017
    20:30Kunsthaus, 3800 Interlaken

     

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    Ueli Schmetzer, Gesang | Nick Perrin, Gitarre | Michel Poffet, Bass

    Die klassische ManiMatterBand gibt's seit 2003. Seit 2016 sind Ueli Schmezer's MatterLive in neuer Formation unterwegs.
    Unser neuer Gitarrist ist der Jazz- und Flamenco-Virtuose Nick Perrin, ein Ausnahmekönner auf seinem Instrument.
    Wir haben viele neue, überraschende, südländische, süffige, wilde Interpretationen von Matters unsterblichen Liedern erarbeitet.

    Bei MatterLive wird «ä Löu, ä blöde Siech ä Glünggi un ä Sürmu» zum Blues, «ds Nünitram» fährt jazzig durch die Nacht und der «Wilhelm Tell» spielt im Wilden Westen. Ein Muss für Mani Matter-Fans ...

    Eintritt 25.– | Jugendliche 15.– | Beschränkte Platzzahl, bitte reservieren!
    Reservationen: Telefon 033 822 16 61  | Mail an: info@kunsthausinterlaken.ch


     

  • So
    29
    Okt
    2017
    17:00Kunsthaus, 3800 Interlaken

     

    «Mir ist zumute, als hätt ich mich selbst gegessen» ... Ein spannendes Hör- und Seherlebnis mit zeitgenössischen Werke von Pierre Boulez, Balz Trümpy, Jürg Wyttenbach, u.a.
    Pauline Tardy, Flöte | Diego Sanchez-Elipe, Oboe | Emilie Duss, Klarinette | Aurélien Tschopp, Horn und Jenny Choulat, Fagott.

    jenny choulat

    mill’feuille

    In mill'feuille überlagern sich mehrere Schichten. – Vorstellung: wie man bei archäologischen Grabungen auf Fundstücke unterschiedlicher Zeitepochen am selben Ort stossen könnte. – Jede Schicht kann zwar einzeln betrachtet werden, bekommt ihre lebendige Bedeutung jedoch vor allem im Kontext mit andern Ebenen. Diese durchdringen einander in Vorschau und Rückwirkung.

    In mill’feuille ver-zetteln wir uns im wahren Sinn des Wortes, und dies mit System. In lockerer Abfolge wechseln sich Hör- und Sehstücke ab. Durch diese Kombination wird der Zugang zur Komplexität der zeitgenössischen Werke (darunter mehrere Uraufführungen) erleichtert.

    Schon zu Beginn des Abends, während des Einlasses, kommt es zum lebendigen Dialog zwischen den Akteuren und dem Publikum. Ungezwungen und spielerisch „ver-zetteln“ sich der Zuschauer, die Zuhörerin und geben sich die „Einführung“ in das Programm quasi selber.

    Das erste Stück von mill'feuille – oder die erste Schicht, um beim gewählten Bild zu bleiben – ist in sich selber ein kleines „mill'feuille“. Aus der von Alfred Brendel angelegten Zitatensammlung des Schriftstellers Friedrich Hebbel wurden gezielt Zitate ausgewählt, in der Absicht, dem musikalischen Konzept eine Dramaturgie zugrundezulegen. In diesen kurzen Texten ist der Inhalt des gesamten Programms zusammengefasst. Somit kann das erste Stück – Mir ist zumute, als hätt ich mich selbst gegessen – gewissermassen als Inhaltsverzeichnis gesehen werden.

    In Jürg Wyttenbach haben wir den idealen Komponisten für diese Collage gefunden. Sein Witz, seine Spontaneität und Fähigkeit, auf engem zeitlichem Raum Wesentliches musikalisch auszudrücken, verleiht den Texten eine ganz besondere Note.

    Die Kulisse zu Mir ist zumute, als hätt ich mich selbst gegessen besteht aus ständig wechselnden, gross projizierten Barcodes. Täglich begegnen wir solchen Strichcodes, dieser rätselhaften und für uns unlesbaren Schrift, und nehmen sie kaum noch wahr. Robert Torche hat seine eigene Technik zur Umsetzung dieser Barcode-Bilder entwickelt. Dadurch erhalten einzelne „übersetzte“ Wörter ein anderes Gewicht, werden transformiert, korrespondieren oder kontrastieren die Musik.

    Auch Umbauten auf der Bühne entwickeln sich zu Konzeptbestandteilen.
    - Ein Szenenwechsel zum Beispiel spielt sich vor der Projektion eines „leeren“ Filmstreifen ab. Das heisst, leer ist er nicht: "Zeichen" aus vergangener Zeit, Staub, Defekte aller Art haben Spuren darauf hinterlassen.
    - Oder es entwickelt sich, ausgehend von einer Applaus-Szene, eine ganze Choreografie, die sich der Selfie-Manie bedient, diese auf die Spitze treibt, und von aussen gesehen ein zauberhaftes, rätselhaftes Resultat hinterlässt.

    Ein anderes "Sehstück" nimmt sich einen Text von Daniil Charms zum Thema. Der Text entspringt dem Kopf des Schriftstellers (in unserem Programm dem der Sprecherin) und wird gleichzeitig "erfunden", "gefunden" und auf Leinwand gebannt, was nicht einfach linear, kausal geschieht, sondern den kreativen Prozess nachvollzieht: aus den Buchstaben werden Wörter, Silben beginnen (aus der Reihe) zu tanzen, ordnen sich neu. "Wörter tun, was sie wollen", meint Gertrude Stein. Nicht nur der Schriftsteller treibt mit den Buchstaben sein Spiel, sondern es ist auch umgekehrt: die Sprache, Wörter, Buchstaben bringen die Schreiberin zur Verzweiflung und dadurch auch zu neuen Kreationen.

    Bei einer ganz andern Textprojektion lassen dies die Wörter nicht mit sich machen. Sie sind scheinbar fest gefügt. Oder doch nicht: hier kommt die Bewegung nicht von innen, sondern von aussen kommt diese Täuschung, Unschärfe zustande. Die Akteure laufen ins Bild, "zerstören" bestehende Strukturen und beleben sie dadurch gleichzeitig.  Das feste Gefüge des Programms gerät durch solche Eingriffe ins Wanken. Unsere Perzeption ist immer eine Frage des Standpunktes. Sie verdeckt vielleicht gerade eine andere, ebenso richtige wie lückenhafte Wahrnehmung.

    In den sehr frei umsetzbaren Madrigalen von Cornelius Hirsch wird durch visuelle Zwischenspiele ein surreales Ganzes geschaffen. Choreografische Ansätze vorhergehender „Schichten“ werden wieder verwendet. Die Aufnahmen dazu entstanden in aussergewöhnlichen Innen- und Aussenräumen in Basel, Zürich und Luzern. Sie bilden die Kulisse zu der sich in Echtzeit davor abspielenden Musik.

    Uraufführungen – unter den bereits erwähnten auch eine Surprise von Caspar Johannes Walter – werden zusammen mit bereits bestehender Neuer Musik von Pierre Boulez, Balz Trümpy u. a. zu einem Gesamtverlauf gefügt, zu einem Ganzen „komponiert“. Oder anders ausgedrückt: jedes dieser „1000 Blätter“ wurde differenziert ausgearbeitet und zu einem „mill’feuille“ verwoben.

    Eintritt 25.– | Jugendliche 15.–


     

  • Fr
    03
    Nov
    2017
    20:30Kunsthaus, 3800 Interlaken

     

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    Im Herbst 1962 gründete Toni Vescoli die Band LES SAUTERELLES und sie ist immer noch unterwegs – und wie! Die legendären «Swiss Beatles» gelten als die bekannteste Schweizer Band der Sixties und machen ihrem Über-Namen alle Ehre.

    Toni Vescoli, Sänger und Gitarre | Düde Dürst, Schlagzeug 
    Peter Glanzmann, Gitarre | Freddy Mangili, Bass und Gesang

    Im Herbst 2017 feiern sie ihr 55-jähriges Bandjubiläum und sind eingeladen, das Ereignis an der alljährlichen «Beatleweek» in Liverpool zu zelebrieren, wo sie unterdessen vom Geheimtipp zu einer der beliebtesten Bands mutiert sind. Im eigens für «Les Sauterelles» gecharterten Flieger, reisen sie mit über 200 Fans ins Mekka des Beat, wo sie vom Lord Mayor im Stadthaus empfangen werden. Sie spielen 5 Konzerte an den geschichtsträchtigen Orten und an Open-Airs, bevor sie wieder in die Schweiz zurückkehren um dort mit ihrem Spezialprogramm auf Tour zu gehen. Aus ihren eigenen Songs und Covers der Sixties bis hin zu ihren neusten Kreationen,
    wird aus dem Vollen geschöpft und das mit unglaublicher Spielfreude und Power.

    Am «Energy On Stage» rocken die Sauterelles zum ersten Mal die Bühne im Kunsthaus Interlaken. sauterelles.ch/vescoli.ch
    Türöffnung 19.45 Uhr
    TICKETS IBI-Kunden profitieren von Tickets zum Sonderpreis von nur CHF 20.–. Ticketverkauf ab 2. Oktober 2017 exklusiv im IBI-Kundencenter an der Fabrikstrasse 8. Die Tickets können dort gegen Abgabe des Bons gekauft werden. Reservationen sind nicht möglich; es findet kein Versand statt. Die Anzahl Tickets ist beschränkt.


     

  • Fr
    10
    Nov
    2017
    20:15Schlosskeller Interlaken

     

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    Wildfang
    Text & Musik: Esther Hasler | Regie: Didi Sommer / Comedia Zap

    Subtile Komik, stupendes Schauspiel, berührender Gesang, virtuos-poetisches Piano, luzide Wortakrobatik in vielfarbigem Esperanto aus Weltsprachen und Provinzdialekten ... Kurz: Betörendes Klavierkabarett und satirische Punktlandung mit Charme und Scharfsinn.

    Eintritt 25.–


     

  • Fr
    17
    Nov
    2017
    20:30Kunsthaus, 3800 Interlaken

     

    Schärli

    Seit über dreissig Jahren steht Peter Schärli auf der Bühne. Hierzulande selbstverständlich und im europäischen Umland, aber auch an Festivals in der halben Welt, in Asien, Afrika, und Südamerika. Dieser stetige Erfolg hat seine Gründe. Es sind einfache und sehr schweizerische. Peter Schärli liefert (wie ein paar andere Schweizer auch: Roger Federer, Stephan Eicher, Roman Signer) konstante Qualität auf hohem Niveau. Und dass die sich über kurz oder lang oft durchsetzt, gehört zu den tröstlichen Erkenntnissen unserer Existenz.

    Qualität heisst bei Peter Schärli, dass es ihm gelingt, eine gescheite Mischung zwischen künstlerischem Anspruch und genügend Publikumsnähe zu finden. Schärli legt seinen Musikern Stücke aufs Pult, die singbar und einfach klingen, die aber versteckte Ecken und Kanten haben, die auch einen Alleskönner wie den Posaunisten Glenn Ferris herausfordern. Stücke auch, die wunderbare Musiker wie den Walliser Pianisten Hans-Peter Pfammatter, den Emmentaler Bassisten Thomas Dürst und natürlich Schärli selber glücklich machen. Und Musiker ticken ja gleich wie wir normalen Leute: Wenn sie glücklich sind, spielen sie besser.

    Glenn Ferris gehört zudem zu den wenigen Weltklasse-Musikern, die von sich behaupten können, noch mit dem genialen Frank Zappa gespielt zu haben: Als blutjunger Posaunist war er Mitglied des kleinen Wazoo-Orchesters, welches auf einer Welttournee ein paar der besten und komplexesten Kompositionen Zappas spielte. Ferris arbeitet seit er sechzehn Jahre alt ist als Profi und seine Diskografie mit über hundert CDs unter eigenem Namen und als Sideman liest sich wie ein Who’s Who der Jazz- und Popmusik: Von Stevie Wonder, James Taylor, Tim Buckley und der Average White Band über Don Ellis, Quincy Jones, Art Pepper, Tony Scott, Archie Shepp und Billy Cobham bis zu John Scofield, Michel Petrucciani und den Brecker Brothers.

    Qualität bei Schärli meint auch künstlerische Integrität. Ein Künstler muss nicht Erwartungen erfüllen, er muss bei sich sein. Schärli ist genau dies, das Resultat ist ein Werk, das sich stetig weiterentwickelt und gleichwohl immer seine Handschrift trägt. Und sie ist in der vorliegenden Musik zu spüren, da gibt es schöne Melodien, gescheite Akkorde, dazu Swing, Drive, raffinierte Improvisationen, virtuoses Handwerk, empathisches Zusammenspiel, - kurz: alles was Jazz - gute Musik überhaupt! - bieten kann. Was wollen wir mehr?

    schaerlimusic.ch

    Eintritt 25.– | Studenten 20.–


  • Sa
    20
    Jan
    2018
    20:30Kunsthaus, 3800 Interlaken

    Gancho_neu.2
    «Elegant und lautlos gleitet der Uhu durch die Nacht. Sein ruhiger Blick scheint in die Tiefe zu gehen. Er flattert nicht wild und kreischt nicht permanent wie frivolere Vögel dies tun
    und wem er im Traum erscheint, den fordert er dazu auf seine Sinne zu schärfen und die Ohren zu spitzen... »

    Wie ein nächtlicher Erkundungsflug präsentiert sich das neue Programm des Quintetts «Gancho». Zwischen den Genres Jazz, Latin und Klassik hin und her oszillierend, bahnt sich die Musik ihren Weg durch weite Ebenen und unwegsames Gelände. Wer die Ohren spitzt und die Sinne schärft, der taucht ein in eine eigenständige musikalische Landschaft geprägt von weiten Melodiebögen und sorgfältig gearbeiteten Arrangements.

    Manuel Jaggi I Flöte
    Willy Schnyder I Piano
    Marc Wagner I Gitarre
    Tom Gasser I Bass
    Peter Zwahlen I Percussion

    Eintritt 25.– | Studenten 20.–



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