Vorschau

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    2017
    Kunsthaus, 3800 Interlaken

     

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    Zur Ausstellung

    Das Kunsthaus Interlaken bemüht sich seit seiner Eröffnung um das Werk bedeutender Schweizer KünstlerInnen. Den Ausstellungen mit Arbeiten von Clara von Rappard, Manon, Arnold Brügger, Luciano Castelli und Martin Disler folgt nun eine umfassende Schau zum Schaffen Samuel Buris.
    Buri gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Malern in der Schweizer Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Arbeiten prägen in der Schweiz entscheidend die ungegenständli-che Malerei nach dem Kriege und die Pop Art der 60er-Jahre. Bis heute ist Buris Werk bezüglich Form- und Farbgebung einmalig, unverwechselbar und voller Innovationen geblieben.

    Ausgangspunkt für das Schaffen von Samuel Buri ist einerseits die französische Malerei der Impressionisten, der Nachimpressionisten und das Werk von Henri Matisse. Anderseits wirkt bei ihm der expressive Ausdruck in den Gemälden der Basler Rot-Blau-Künstler ebenso nach wie die Tradition der schweizerischen Landschaftsmalerei von Amiet, Giovanni Giacometti, Hodler und Segantini.
    Diese Positionen verbindet Buri mit modernen Elementen zu einer neuen Malerei. Seine Eindrücke der Natur zerlegt er analytisch, um sie in abstrakter oder gegenständlicher Weise in Flächen mit gesteigerter Farbigkeit und ornamentaler Rhythmisierung umzusetzen.
    Buris Werk hat kein erzählerisches Programm. Es will durch das Zusammenspiel von Farbe und Form das Auge herausfordern und im Sinne von Matisse’ «Joie de vivre» erfreuen. Landschaften, Bäume, das Atelier, Kirchen und Kreuzgänge, Blumen- und Früchtestilleben sowie Porträts sind die wichtigsten Sujets. Zentrale Themen sind Natur und Bildillusion, der Malakt, der Maler.
    Spektrale Farbigkeit, Kombinationen von komplementären Farbpaaren, serielle Variation der Farbe, Gegenüberstellung von geometrischen und organischen Formen und der Hang zum Ornament sind charakteristisch. Die Arbeit in Serien, die Kombination von verschiedenen Stilelementen und zu verschiedenen Zeiten, Bereichen und Ebenen gehörende Motive sind typische Merkmale in Buris Werk.
    Quelle: Text SIK-ART, Katharina Katz, 1998

    Öffnungszeiten | Mittwoch–Samstag, 15–18 Uhr | Sonntag, 11–17 Uhr | Montag und Dienstag sowie
    14. und 16. April 2017 geschlossen.
    Eintritt: 8.– | 5.– | gratis U16, Mitglieder KGI, Freunde und mit dem Museumspass.

    Vernissage: Samstag, 11. März 2017, 17 Uhr

    Führungen: 26. März, 30. April und 7. Mai, jeweils 11 Uhr. 2. April, 11 Uhr, Führung mit dem Künstler

     


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    Kunsthaus, 3800 Interlaken

     

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     Zur Ausstellung Franz Niklaus König 1765-1832

    2017 findet in Interlaken das 10. Unspunnenfest statt.
    Dieser bedeutende volkstümliche Anlass ist das wichtigste Fest seiner Art in der Schweiz.
    Als Ergänzung zu den offiziellen Festivitäten zeigt das Kunsthaus Interlaken im kommenden Sommer eine umfassende Ausstellung mit Werken von Franz Niklaus König. König war Mitinitiant der ersten beiden Unspunenfeste 1805/08 und hat mit seinem Werk – vor allem den «Transparentbildern» von Landschaften und Trachten, die er auf Reisen in ganz Europa zeigte – massgebenden Anteil an der Entwicklung des Tourismus im Berner Oberland.
    In seinen alpinen Landschaften in der Nachfolge von Caspar Wolf überwand König als erster Berner Kleinmeister die nur beschreibenden Veduten und schuf erste frühromantische Stimmungslandschaften von Bedeutung.


     

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    Kunsthaus, 3800 Interlaken

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    Einatmen - Ausatmen, Porträtinstallation Norbert Classen, 1992, 144 Terrakotten

    Vollrad Kutscher, geb. 1945 in Braunschweig, lebt und arbeitet in Frankfurt
    Er ist als Künstler ein Vermittler zwischen Tradition und Innovation.
    Seine Themen kreisen um Selbstvergewisserung, Identität und Individualität, Ethik, Schönheit
    und Moral in einer Zeit der Verunsicherung des Ich durch den globalen Wandel.
    Wie beantworten wir heute die Frage nach unserem Woher und Wohin?
    Wie sehen wir uns selbst, wie sehen uns die Anderen?
    Welche Wertvorstellungen bestimmen unser Leben und
    wie gehen wir mit unseren Widersprüchen um?


     


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